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Die positiven Auswirkungen regelmäßigen Ausdauertrainings
Bei längerer Durchführung eines kon- trollierten Herz/Kreislauftrainings 
stellen sich folgende positive An- passungsreaktionen ein:

H E R Z
- Senkung von Ruhe-u. Belastungspuls 
  (bei gleicher Leistung)
- ökonomischere Herzleistung (pro Nacht 
  10.000 Schläge weniger)
- Steigerung des Schlagvolumen und des 
  Herzminutenvolumen
- Mit weniger Schlägen mehr Leistung 
- dadurch mehr Reserven
- Verbesserung der Koronardurch- 
  blutung (Bildung von Kollateralen)
- Verringerung der Gefahr eines 
  Koronarinfarktes
K R E I S L A U F
- Verbesserte Kapillarisierung der 
  Skelettmuskulatur
- Bessere Versorgung der Muskeln, 
  höhere Leistungsfähigkeit
- Neubildung von Kollateralen 
  (Umgehungsgefäße neben den 
  Hauptgefäßen)
- Verringerung der Gefahr eines
  Gefäßverschlusses (Teilinfarkt)
- Verbesserte intramuskuläre 
  Blutverteilung bei wechselnden Arbeiten
- Dadurch gezieltere blastungsange- 
  paßte Durchblutungsrate
L U N G E N
- Vergrößerung der Respirationsfläche
- Vergrößerung der alveolaren 
  Diffusionskapazität
- Ausweitung des Lungenkapillarnetzes
- Dadurch vermehrtes Sauerstoffangebot 
  bei innerer Atmung
- Verbesserung der Atmungsökonomie
- mit weniger und tieferen Atemzügen 
  mehr Leistungsfähigkeit

B L U T
- Blutvolumenzunahme
- die Menge der Transportmöglich-
  keiten für Sauerstoff nimmt zu
- Zunahme der Fließeigenschaft des 
  Blutes (Hämatokritsenkung)
- Zunahme Flüssigkeit/Plasma gegen-
  über festen Bestandteile
- Erhöhung der Pufferkapazität
- die Blut-Übersäuerung bei 
  Höchstbelastungen setzt später ein
M U S K E L N
- Vermehrung des aeroben 
  Enzymangebotes im Muskel
- Verbesserung des aeroben 
  Stoffwechsels bei Dauerleistungen
- Zunahme der Kapillarisierung in den 
  Muskeln
- dadurch verbesserte Ver- und Ent- 
  sorgungslage in der Muskulatur
- Myoglobinvermehrung steigt an
- dadurch erhöhtes Sauerstoffangebot 
  in den Muskeln
VEGETATIVES NERVENSYSTEM
- Sichere und schnellere Einstellung 
  des Sympatikotonus
- dadurch eine schnellere Reaktion 
  auf Homöostasestörungen
- Schnellere Rückkehr in die vago- 
  tonische Ruhelage
- nach Belastungen schnellere 
  Erholungslage (Vagotonus)
- Schnellere Senkung der 
  Herz-Ruhefrequenz
- dadurch raschere und ökono-
  mischere Herzarbeit
 
 
 
 
 
 
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