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Schmerz lass nach ...
Grundsätzlich bedarf es zu jeder Sinnesempfindung eines Sensors bzw. 
Sensoren, den sogenannten Rezeptoren. Diese “Fühler” können z.B. auf 
Druck, auf Temperatur, aber auch auf Intensität (Spannung/Länge) oder 
aber auf Raumempfinden (Kinästhetik) usw. reagieren. Nun gibt es in den ver-
schiedenen Körperstrukturen unter- schiedliche Häufungen dieser Rezeptoren -  in manchen Strukturen keine 
(z.B.:Gehirn oder Knochen - aber in der Knochenhaut) und in anderen wieder sehr wenige oder sehr viele, dicht beeinan- derliegende. Diese Rezeptoren melden über die sensorische Nerven ihre “Eindrücke” und das Gehirn (oder bei Reflexen die Kurzschaltung über das  Rückenmark) gibt dann entsprechende Signale und/oder Befehle zur Verän- derung. 

Schmerz ist immer ein Warnsignal.

Aus orthopädischer Sicht wird zwischen drei Schmerzarten unterschieden:
1 RUHESCHMERZ
Ein typischer Schmerz bei entzündlichen Vorgängen, welche zumeist auf mecha- nische Ursachen zurück zu führen sind
2 BEWEGUNGSSCHMERZ
a Aktiver Bewegungsschmerz
schmerzhafte Prozesse an Muskeln und Sehnen
b Passiver Bewegungsschmerz
schmerzhafte Prozesse an Gelenken und Kapseln
3 BELASTUNGSSCHMERZ
Tritt nur unter starker Belastung auf, zumeist mechanische Ursache

Auf Grund der tageszeitlichen lntensitäts- Schwankungen des Schmerzes ist eine
Differenzierung noch genauer möglich:

    1 Bei Beginn von Bewegungen (Einlaufschmerz) untertags ist eine mechanische Ursache wahrscheinlich
     2 Bei entzündlichen Prozessen ist 
der Schmerz zur Nachtzeit am Höhepunkt

SCHWELLUNG
Schwellungen entstehen:
a durch Entzündungen
b pathologische 
   Flüssigkeitsansammlungen
c Neubildungen von Geweben
d chronische deformierende 
   Veränderungen

SCHMERZ und KRAFT
Durch Widerstandstests werden Muskeln und Sehnen auf Schmerz und Kraft getestet. Dabei werden zur Differenzierung verschiedene Ausgangsstellungen benützt. Die Muskeln werden in angenäherten bis gedehnten Positionen getestet.
Beispiel: M.quadriceps - im Sitz - in Rückenlage - im Überhang - in Bauchlage.
Die Widerstandstests werden folgendermaßen interpretiert:

Schmerzlos und viel Kraft = 
         Normalbefund
Schmerzlos und wenig Kraft = 
         neurologischer Befund
Schmerzhaft und viel Kraft = 
         kleine Muskel-Sehnenverletzung
Schmerzhaft und wenig Kraft = 
         große Muskel-Sehnenverletzung

Arthrose ist...
eine Abnützungserscheinung
Arthritis ist...
eine Entzündungserscheinung (Gelenke)
Tendinitis ist... 
eine Entzündungserscheinung (Sehnen)

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