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Trainingsmethoden für Anfänger
1 Ganzkörpertraining 
(allround training)
Für den Anfänger im Fitnessbetrieb ist ein Ganzkörpertraining der optimale Einstieg. 
Der Körper soll erst auf das Training vorbereitet werden, die Ruhezeiten zwischen den TR-Einheiten sollen 24-48 Stunden betragen. D.h. ein 2-3-maliges Training pro Woche ist für Anfänger ausreichend. Es werden mit nicht zu vielen Übungen (8-12) die wichtigsten 
Muskelgruppen des Körpers ange- sprochen. Erlernen der Bewegungen, 
des Gerätehandlings, der Atmung, des ganzen Trainingsablaufes stehen auf dem Plan. Zusätzlich muß der Anfänger
auch erst ein kinästhetisches Gefühl für seine Übungen/Körper entwickeln. Sowohl in d   Belastung (differenzieren der Anspannung/Anstrengung) beim Krafttraining als auch in der Relaxation (das Gefühl für Entspannung - loslassen) für Dehnübungen muß erst wieder
erlernt werden.

2 Progessive Belastung 
(progressive loading)
Nach wenigen Wochen regelmäßigen Trainings wird die Erstphase überwunden sein, man kann die Belastungen erhöhen - erst die Umfänge, dann die Intensität. Der Trainierende muß Vorgaben bekommen, an denen er sich beim selbständigen Training orientieren kann. 
Es muß dem Übenden klar sein, daß die Vorgabe einer Whg.-Zahl stets die maximal mögliche ist, d.h. das Gewicht wird so gewählt, daß die letze Whg. nur mehr mit Anstrengung erreichbar ist.

Es werden ihm Bandbreiten der Wieder- holungszahlen vorgegeben (z.B. 8 - 12 Whg.) und bei Erreichen bzw. Überschreiten der oberen Grenzzahl  muß das Gewicht erhöht werden. 
Nur eine progressive Steigerung der Belastung kann eine Anpassung nach oben bewirken.

3 Isoliertes Muskeltraining
(isolated muscle training)
Ein fortgeschrittener Anfänger sollte auch bereits in die Methode des isolierten Muskeltrainings eingewiesen werden. Um Muskeln, welche eventuell zu schwach entwickelt sind, schneller aufzubauen, sind isolierte Übungen ein methodisch richtiger Weg dahin.
Als Beispiel für isoliertes Muskeltraining ist die Übung “Konzentrations-Curls” anzusehen. Da allerdings bei so gut wie keiner Übung eine echte Isolation eines einzelnen Muskels möglich ist, sollte der Zielmuskel Agonist sein und mit sowenig wie möglich Synergisten unterstützt werden. In allen Fällen werden es “eingelenkige” Übungen sein.

4 Prioritätsprinzip
(priority principle)
Nach dem Prioritätsprinzip sollten Muskeln oder Muskelgruppen, die im Rückstand sind an den Anfang der Trainingseinheit gestellt werden, damit sie - im ausgeruhten Zustand - mit ent- sprechendem Einsatz trainiert werden können.

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