TAI
CHI CHUAN -
Training für die
“innere” Fitness
Meditation in Bewegung
- Jungbrunnen für Körper und Seele
Tai-Chi-Chuan, TajChi, TaiJiQuan
usw. es sind viele Namensformen unter denen eine der bekanntesten chinesischen
Bewegungsmeditationsformen bei uns im Westen auftritt. Da die variierende
Übersetzung zum Teil mit der unterschiedlichen chinesischen. Schreibweise
zusammenhängt, gibt es keine richtige oder falsche Schreibweise.
Es gibt in China 5 Taichi-Hauptstile:
sowie die, nach der Kulurrecolution
unter Mao festgelegte "Peking-Form 24".
Der in unseren Breiten,
also im Westen, bekannteste Stil, ist der Yang-Stil.
Tai Chi Chuan unterscheidet
sich von anderen Sportarten und physischen Übungen in Bezug auf deren
Bedeutungen und Zielesetzungen: Nicht zuletzt in den Anfängen diente
es vorwiegend dazu, die Hauptziele dieser Philosophie zu erreichen - dem
Menschen den Weg zur Meditation zu zeigen. In der aufrechten Tai-Chi-Haltung,
der Entspannung, sowie richtigen Atmung und Konzentration liegen die grundlegenden
Merkmale der Meditation. Meditation zielt darauf ab, innere Bewußtheit
und Harmonie genauso wie psychosomatisches Gleichgewicht herzustellen.
Der Weg des Tai Chi ist ein
holistischer, also ganzheitlicher. Jede einzelne Bewegung wirkt demnach
auf den ganzen Menschen. Langsame, kreisförmige Bewegungen steigern
die Koordination und Flexibilität. Die Atmung ist integrierter Bestandteil
der Bewegung. Langsames Verlagern des Gewichtes, während sich der
Körper bewegt, verbessert die Balance und stärkt Füße,
Beine und den abdominalen Teil des Körpers. Den Kopf, Oberkörper
und Becken in aufgerichteter Position zu halten, hilft dem Menschen Rücken-
bzw. Bandscheibenprobleme zu reduzieren. Die spezifische Art des Bewegens
und die darauf abgestimmte natürliche Atmung üben einen harmonisierenden
Effekt auf bestimmte Körperfunktionen aus. Diese Kombination von langsamer
weicher Bewegung und entspannter Atmung resultieren in einer psychosomatischen
Harmonie.
In unserer heutigen,
streßgeplagten und gehetzten Welt ist Tai-Chi eine Zeit des sich
Findens und Entspannens. |
Tai
Chi ist ein Übungssystem, das von jedermann, Frauen und Männer,
unabhängig von Alter und Konstitution erlernt werden kann. Weder ein
besonderer Übungsraum noch eine besondere Kleidung, noch viel Zeit
sind dazu erforderlich - dafür aber Ausdauer und Geduld. Wer Tai Chi
über längere Zeit übt, erlangt - nach einem Sprichwort der
Chinesen - die Geschmeidigkeit eines Kindes, die Gesundheit eines Holzfällers
und die Gelassenheit eines Weisen.
Tai Chi ist langsames, weiches
und fließendes Bewegen, von einer Form in die nächste übergehen.
Hände, Schultern, Ellbogen, Finger, Fäuste, Knie, Füße,
Beine und der ganze Körper werden dabei bewegt - um den Kreislauf
anzuregen, die Bänder zu strecken, die Muskeln zu bewegen, Knochen
zu entwickeln und die Atmung zu vertiefen.Tai -Chi lehrt die Menschen,
wie sie körperliche und auch geistige Gesundheit erlangen und wie
sie kämpfen und sich selbst verteidigen können ohne den Gegner
zu hassen und zu vernichten.
Das Tai-Chi-Chuan- Symbol
(Yin und Yang) steht für den ewigen Wandel des Universums, die Dualität
aller Dinge.
Alles hat zwei Seiten, zwei
Pole - aber erst beide zusammen ergeben ein Ganzes. In der SOLO-Übung
des Tai Chi ist das dynamische Gleichgewicht der Gegensätze verwirklicht.
Alles gehorcht dem Wechsel von Yin und Yang: Ruhe und Bewegung, gerade
und gekrümmt, ausatmen und einatmen, zusammenziehen und ausdehnen,
heben und senken, links und rechts, vor und zurück, innen und außen,
geschlossen und offen.
Die SOLO-Übung des Tai
Chi Chuan beinhaltet alle Prinzipien des richtigen Übens in einer
Reihe von Bewegungen.
Das Erlernen dieser Bewegungen
ist nicht besonders schwierig - das Üben während des Lernens
bringt bereits positive Impulse. Die SOLO-Übung des Tai Chi Chuan
ist von jedem erlernbar - das Üben und Perfektionieren ist eine lebens-
längliche sinnvolle Aufgabe.
In Österreich können
Sie den authen- tischen Yang-Stil besser kennenlernen unter der Web-Site
www.taichichuan.at
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