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Ein
submaximaler Fahrradergometertest mit stufenweiser Belastung
zur Feststellung der Wattleistung bei Puls 170/min bzw. 150/min.
bzw. 130/min. Je höher die Wattzahl desto höher die
aerobe Ausdauerleistung. Relativ einfach und schnell durchführbares
Testverfahren. Geeignet für eine unspezifische Beurteilung
der Ausdauerleistungsfähigkeit im Präventiv- und Fitnessbereich.
Tests an Ergometriegeräten haben gegenüber anderen
Meßverfahren nicht nur den Vorteil exakteren Messens,
Tests wie die Feststellung der PWC sind auch unabhängig
von der Anstrengungsbereitschaft des Probanden (dieser wird
nicht voll ausbelastet) und sind einfach durchführbar.
Einsatzbereich:
Alle Bereiche des Präventiv- und Fitness-Sport (ausgenommen
völlig untrainierte Personen), allerdings
nicht zur Trainingssteuerung geeignet. Entsprechend dem Alter
wird die Grenzleistung festgelegt.
Bis ca. 35 Jahre PWC 170, bis ca. 50 Jahre PWC 150 und älter
als 50 wird nur bis Puls 130 getestet.
Testdurchführung:
Es wird folgende Testdurchführung empfohlen:
Beginn:
Leerbewegung ohne Belastung bei 60-70 RPM ca. 2 Minuten, dann
Anfangsbelastung:
50 Watt (untrainierte Frauen und Senioren)
100 Watt (untrainierte Männer und mäßig trainierte
Frauen)
150 Watt (alle anderen)
Stufendauer: jeweils 2 Minuten
Stufensprünge: jeweils 25 Watt
Pulswerte
und Wattleistung werden auf Millimeterpapier aufgetragen, die
Wattleistung kann dann jeweils bei 170, 150 oder 130 abgelesen
werden. (siehe Schaubild)
Die Interpretation des Testergebnisses wird immer körpergewichtsbezogen
durchgeführt, der Proband dividiert also die Wattleistung
durch sein Körpergewicht = relativer PWC 170/150/130
Weiters ist zu beachten:
Die individuelle Maximalpulsfrequenz wird nicht berücksichtigt,
was insbesondere bei Personen über 40 die Ergebnisse verfälschen
kann.
Die interindividuelle Vergleichbarkeit (zwischen verschiedenen
Personen) ist nur dann völlig korrekt, wenn sowohl Ausgangs-
als auch Maximalpuls der zu vergleichenden Personen übereinstimmen.
Das Problem ist wieder die Nicht-Vergleichbarkeit mit anderen
Tests und die vage und nur testbezogene Aussagefähigkeit.

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