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Der
FV-Faktor
Der Fettverteilungsfaktor
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Bei den millionenfachen Versuchen Figur zu
machen, wird immer wieder der FV-Faktor vergessen. Oder anders gesagt
man kann nicht über seinen Schatten springen. Auch bei der Anlage
der Fettdepots spielt die Genetik ein gewichtiges Argument aus: die
unterschiedlichen Hormonsteuerung -
a) bei Mann und Frau, b) aber auch bei Mann und Mann, c)
Frau und Frau. Bekanntlich werden sowohl bei Mann als auch bei der Frau
in der
Hormonerzeugung jeweils andersgeschlechtliche Hormone erzeugt, wenn
auch in kleinsten Mengen. Ist nun dieses Mengenverhältnis ein wenig
zuviel in die eine oder andere Richtung verschoben, so kommt es zu einer
Änderung im Einlagern des Depot-Fettes.
Der sogenannte Mutter Erde-Typ, wissenschaftlich gynoider Adipositas-Typ
genannt, zeichnet sich durch Fettanlagerungen im Hüft-Gesäß-Ober-schenkelbereich
aus. Man nennt das auch
peripher hüftbetont.
Die zweite Form, die androide Adipositas als die Stammfettsucht
oder auch zentral stammbetont bezeichnet wird. Bei dieser Form ist das
übermäßige Bauchfett vorherrschend, bei ansonsten relativ
kleinem Gesäß und zumeist auch schlanken Beinen.
Man findet die erste Form primär bei Frauen und die zweite Form
zumeist bei Männern, wobei auch ohne weiteres (abhängig vom
Hormongleichgewicht)
umgekehrte Formen vorkommen.
Der Mann erzeugt pro Tag rund 7,0 mg Testosteron und ca. ein
Zehntel dieser Menge also 0,7 mg Östrogen. Bei den Frauen ist es
in etwa umgekehrt. Ist nun dieses andersgeschlechtliche Hormon etwas
zuviel vorhanden so findet man auch Männer mit gynoider Adipositas
und Frauen mit androider Adipositas. Bei dem Versuch seine Figur zu
formen bzw. etwaigen Vorbildern nachzustreben muß der FV-Faktor
berücksichtigt werden.

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