HALTUNGSANALYSE 7

Fehlhaltungen
und die möglichen Folgen

Fehlhaltungen wie z.B. Hyperlordosen und Hyperkyphosen
bewirken auch einen Körperlängenverlust von einigen
Zentimetern.


Durch Verkürzungen der Hals- und Nackenmuskulatur entsteht eine Hyperlordosierung der HWS welche oft ein sogenanntes C 7-Syndrom nach sich zieht. Vorzeitige Abnützung und Probleme
sind induziert.

Die Brustkyphose ist verstärkt und der entstandene Rundrücken schränkt - zusammen mit den meist verkürzten Brustmuskeln - die Lungenfunktion ein. Das verminderte Lungenvolumen wirkt sich negativ auf Ausdauerleistungen aus.

Durch die Beckenkippung ist die LWS in eine Hyperlordose gezwungen. Diese Überbiegung ruft unphysiologische Belastungen der Bandscheiben im LWS-Bereich hervor. Abnützung, Protrusion und Prolaps sind vorhersehbar.


Bei richtiger Beckenbalance liegen Schambein und Steißbein in einer Waagrechten. Jede Abweichung von der Norm wirkt sich nach unten und nach oben auf alle, die Haltung beeinflussenden, Gelenke ungünstig aus.

Die veränderte biomechanische Achsenposition der Hüftgelenke, bedingt durch eine Beckenvorkippung, bedeutet eine
Vorverlagerung des Dreh- und Auflagepunktes. Dadurch drückt das Gewicht des Oberkörpers (und eventueller Zusatzlasten) gegen nicht vorgesehene Auflagepunkte. Schmerzen und vorzeitige Abnützung sind die Folge.

Die Vorverlagerung der Hüftgelenke bedeutet immer auch eine Zurücknahme der Kniegelenke, wodurch eine Fehlbelastung des Tibia- Plateaus mit den bereits bekannten Folgen entsteht.

Letztendlich verändern sich auch die Sprunggelenkskonstellationen und lösen dadurch Fehlhaltungen aus. Senkfüße, Knickfüße und Plattfüße haben hier eine der Entstehungsursachen.

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