HALTUNGSANALYSE 9

Die Beckenbalance durch Muskelgleichgewicht
Sagittalebene

Muskulär ausbalanziertes Becken

Die Muskulatur von Hüftbeugern und deren Anta-
gonisten, die Hüftstrecker und auch die gerade
Bauchmuskulatur wirken im richtigen Ausmaß auf
die Beckenstellung ein - daher Beckenbalance.
Markante Positionspunkte: Darmbeinstachel und
Schambeinkante stehen senkrecht übereinander.
Schambein und Steißbein liegen waagrecht in Linie.


Becken mit muskulärer Dysbalance

Zwei Möglichkeiten für ein nach vorn gekipptes
Becken sind a) das Ungleichgewicht der Hüft-Muskulatur
und b) eine starke Beinaußenrotation


Becken mit muskulärer Dysbalance

Das muskuläre Zugsystem von Lendendarmbeinmuskel,
geradem Oberschenkelmuskel und teilweise auch die
untere Rückenmuskulatur bewirkt eine Vorwärts-Kippung.
Die Zeichnung zeigt die Korrekturmöglichkeit mit
Dehnen und Kräftigen !

Auswirkungen auf das Becken:
Es kommt zu einer veränderung der gesamten
Körperstatik
Auswirkungen nach oben:
Die LWS wird in eine Hyperlordose (Hohlkreuz)
gezwungen mit Auswirkungen bis nach oben
zur Halswirbelsäule.
Auswirkungen nach unten:
Die Beinstellung ändert sich, Hüft-, Knie- und
Sprunggelenke verändern ihre Positionen.

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