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Die
Vorgangsweise:
Test 1 - Das totale Einrollen
Dieser Test ist wie auch der zweite Test nur ein Hinweis auf
eventuelle Kontrakturen im Rückenbereich. Der Auftrag an
die Testperson lautet: den Kopf soweit es geht zur Brust zu
ziehen, sich so klein wie möglich zusammen zu rollen und
versuchen mit der Stirn die Knie zu berühren. Hier, wie
bei allen Tests ist auch die Bewegung zu bewerten. Es sollte
eine reine Einrollbewegung stattfinden. Wenn der Getestete nach
vorne schiebt, so ist dies ein Zeichen für unflexible Anteile
im Rücken. Von der Seite betrachtet sollte die Stirn die
Knie berühren und der Rücken gleichmäßig
gerundet sein. Erreicht die Testperson nicht die Knie oder sind
flache Stellen in der Rückenform zu bemerken, so sind Anteile
des Rückens nicht mehr frei beweglich.
Test 2 - Das Einrollen
mit fixiertem Becken.
Der Auftrag an die Testperson lautet: den Kopf soweit es geht
zur Brust zu ziehen, sich so klein wie möglich zusammen
zu rollen und dabei das Becken nicht mitdrehen. Damit die Position
des Beckens stabil bleibt, halten Sie von hinten die Darmbeinkanten
fest. Wenn Sie spüren, dass die Testperson beginnt das
Becken zu drehen, halten Sie fest und beenden den Test. Die
Testperson sollte in dieser Position mit den Fingerspitzen die
halbe Unterschenkellänge erreichen. Wenn nicht, so sind
Anteile des Rückens unflexibel.
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