Durch eine Hyperlordosierung in der
HWS entsteht ein C7-Syndrom, welches
Hals- und Nackenmuskelkontrakturen
nach sich ziehen kann. Dadurch werden
vorzeitige Abnützung in der HWS, aber
auch Kopf-schmerzen und Migräne
hervorgerufen.
Die Brustkyphose ist verstärkt und
der entstandene Rund-rücken engt,
zusammen mit einer zumeist hyper
tonen Brustmuskulatur - die Lungen-
funktion ein. Das verringerte Lungen
volumen bewirkt eine Einschränkung
bei Ausdauer-leistungen.
Durch die Beckenvorkippung ist die
Lendenwirbelsäule in eine Hyperlordose
gezwungen. Durch diese Durchbiegung
entstehen unphysiologische Belast
ungen welche die Bandscheiben einseitig quetschen und die Wirbel-gelenke
in diesem WS-Abschnitt vorzeitig ab
nützen. Bandscheiben-probleme und
Schmerzen sind die voraus-sehbare Folge.
Die veränderte biomecha-nische Achsposition der Hüftgelenke, bedingt durch
die Beckenkippung, bedeutet eine Vor
verlagerung der Dreh- und Auflagepunkte.
Dadurch drückt das Gewicht des Oberkörpers gegen nicht dafür vorgesehene
Druck-punkte. Vorzeitige Abnützungen
und Schmerzen sind die Folge.
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Auswirkungen
von Haltungsverformungen
Balance und Dysbalance
a
Die verstärkte Linie zeigt die Haltungsveränderungen
welche bei Muskeldysbalancen eintreten können !
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Fehlhaltungen wie zB. Hyperlordosen
und Hyper-kyphosen bewirken einen
Längenverlust von bis zu mehreren
Zentimetern.
Balance
Dysbalance
Bei richtiger Brustkorbbalance liegen die
Schulterblattspitzen und die unterste
Spitze des Brustbeins waagrecht.
Balance
Dysbalance
Bei richtiger Beckenbalance liegen die Darmbeinkante und das Schambein
in einer senkrechten Linie und Scham-
bein und Steißbein auf einer Waag
rechten. Jede Abweichung von dieser
Norm wirkt sich nach oben UND nach
unten auf die Körperstatik negativ aus.
Balance
Dysbalance
Die Vorverlagerung der Hüftge-lenke
bedeutet auch immer eine Zurück
nahme der Kniegelenke, wodurch
eine Fehlbelastung des Tibiaplateaus und damit verbunden wieder Ab
nützungen programmiert sind.
Letzendlich verändern sich auch die
Sprunggelenkskonstella-tionen und
lösen dadurch oftmals arge Fehlhaltungen aus. Spreiz- Senk-, Knick-
und Plattfüße werden nicht selten
von Hüftkippungen (+ Über-gewicht)
ausgelöst.
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