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eit Joseph Pilates seine Methode entwickelt hat, hat sich vielerlei geändert.
Einige seiner Übungen wurden aus dem Programm genommen, da sie für den Durchschnittsbürger nicht geeignet waren, viele Übungen sind neu dazu gekommen. Immer steht und stand das gesunde Training im Vordergrund und nicht die sportliche Ausübung.
Mit dem Siegeszug des Pilates weltweit, kommen immer mehr Menschen in die Pilateskurse, auch weil
sie davon gehört haben, dass man seine Rückenschmerzen verbessern kann, eine bessere Figur be-
kommt und auch weil Pilates eine gesunde Möglichkeit ist, in Form zu kommen, fit zu werden und
etwas für seine Gesundheit tun kann.
In den Fitnessstudios weltweit wird inzwischen Pilates in Kursform angeboten und viele unterschiedliche Menschen kommen dann und erwarten all die positiven Effekte die ich vorher angeführt habe.
Und trotzdem gehen manche Menschen enttäuscht vom Training nach hause. Mit Schmerzen in den
Gelenken, mit verstärkten Rückenproblemen, unzufrieden mit den versprochenen und nicht eingetretenen Veränderungen in körperlicher Hinsicht.
   Das Problem hat mehrere Gründe. Erstens sind in diesen Kursen bis zu dreißig total unterschiedliche
Menschen, mit unterschiedlichen sportlichen Hintergründen, mit unterschiedlichen Gesundheits-problemen und vor allem mit total unterschiedlichen Vorstellungen.
Das dann in manchen Fällen totaler Frust angesagt ist verständlich, sollte aber nicht sein.

Ich bin der Meinung, dass jeder Teilnehmer eines Pilates-Kurses einen PILATES-CHECK machen
sollte. Dieser Check beinhaltet eine ca. 15 minütige Befragung (Anamnese) und einige kleinere,
leicht und schnell durchführbarer Tests. Dann weiß der Pilates-Lehrer alles Wichtige !

Und danach sollten dann die Teilnehmer in verschiedene Kurse eingeteilt werden:

1 Kleine, überschau- und betreubare Kurseinheiten von maximal 6-8 Personen.
2 Eine Einführungsklasse in der die Grundprinzipien erklärt, geübt und verstanden werden.
3 Eine eigene Klasse für Personen mit Rückenproblemen (Pilates-Rücken-Schule)
4 Klassen für Anfänger, Fortgeschrittene und Perfektionsklassen.
5 Nach einer gewissen Zeit - 3-4 Monate - sollte ein zweiter Check gemacht werden,
   um die Fortschritte kontrollieren und auch dem Teilnehmer vor Augen zu führen.

Soweit zum Kursunterricht. Bei Einzel- oder Personal Trainings setze ich diesen Check als Pflicht voraus
und außerdem sollte er noch etwas ausführlicher sein. Zeigen Sie Kompetenz, wenden Sie Ihr Wissen
und Ihre Kompetenz an und beweisen Sie Ihrem Kunden wie gut er bereits ist.
Nur wer weiß wie schlecht er war, weiß zu schätzen wie gut er geworden ist.

Die nächsten Seiten zeigen einige Testmöglichkeiten, von einfachen - in der Klasse durchführbaren
Tests, bis zu aufwendigen, dem Personal Training vorbehaltenen Testserien. Verschenken Sie nicht Ihre
Kompetenz, grenzen Sie sich als Gesundheitsbetrieb von anderen Massenveranstaltungen ab.

Pilates bietet Ihnen die Möglichkeit Menschen zu helfen - tun Sie es auch.

    Pilates Check    Seite 2     


 

Diese Seiten sind Auszüge aus dem neuen Lehr- und Unterrichtsband    "PILATES - das komplette Kompendium"
635 Seiten mit über 2400 Abbildungen, mehr als 500 Übungen auf Matte, sowie Pilates-Klein- und Großgeräten.
Infos und Bestellungen unter:
www.nfa-austria.at/skripten


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