Montignac - Diät
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Diätempfehlung
Energiebilanz:
Je nach Ruhe-und Arbeitsumsatz
Nährstoffbilanz:
EW 20%    KH 55%    Fett 20%
Vitaminbilanz:
Ausreichend
Mineralstoffbilanz
Ausreichend
Flüssigkeitsbilanz:
Ausreichend
Auf einen Blick
Gewichtsreduktion:
Steht nicht im Vordergrund
Langfristige Wirkung:
Möglicherweise
Medizinische Unbedenklichkeit:
Ist gegeben 

 
Die Montignac-Methode basiert auf einer strikten Trennung (endlich was Neues !) von eiweißhaltiger und kohlenhydratreicher Kost. Darüber hinaus sollte weitgehend auf Zucker verzichtet werden.
Der Gedanke, der dieser Diät zu Grunde liegt, ist einfach: Da das Hormon Insulin, das der Körper für den Abbau der Zucker benötigt wird, auch gleichzeitig den Fettabbau hemmt, wirkt sich nach der Meinung der Montignac-Anhänger weniger Zucker auch positiv auf den Fettabbau aus. Hierbei wird zwischen „guten“ und „schlechten“ Kohlenhydraten unterschieden. Verboten sind zum Beispiel Zucker, Weißbrot und Kartoffeln, da der Körper für ihren Abbau sehr viel Insulin benötigt. „Gute“ Kohlenhydrate aus Haferflocken, Vollkornbrot und Obst stören den Fettabbau etwas weniger. Sie dürfen daher in kleinen Mengen gegessen werden. Die Diät wird in zwei Stufen durchgeführt: Auf die Gewichtsabnahme folgt eine Lernphase, die helfen soll, das Gewicht beizubehalten.
Die Ernährungsplan ist insgesamt ausgewogen und vollwertig. Der Verzicht auf Zucker, weißes Mehl und Reis ist positiv. Vollkornprodukte liefern ausreichend Ballaststoffe, um Verdauungsproblemen vorzubeugen. Insgesamt soll wenig Fett gegessen werden, wobei die wertvollen pflanzlichen Fette den minderwertigen tierischen vorgezogen werden. Da es sich um ein langfristiges Programm handelt, können positive Ernährungsgewohnheiten wie gutes Kauen und langsames Essen dauerhaft erlernt werden.