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S T R E T C H I N G   1
GRUNDLAGEN
Zu den Dehnübungen

 
WARUM
  • STRETCHING: 
    • Verbesserung der Gelenksmobilität und der allgemeinen Beweglichkeit
    • Verbesserung von Elastizität von Muskeln, Faszien, Sehnen, Bänder, Gelenkskapseln
    • Verbessertes Gleitvermögen zwischen den Muskelbündelhäuten (Faszien)
    • Herabsenkung der Muskelgrundspannung und damit Voraussetzung für unbehindertes Bewegen
    • Verbesserung der Durchblutung und somit Stoffwechselverbesserung
    • Verbesserung der Regenerationsfähigkeit übersäuerter Muskulatur
    • Verbesserung und Erhöhung der Kontraktionsbereitschaft der Muskeln
    • Verringerung der Verletzungsgefahren durch Vorbereitung auf Bewegung
    • Verbesserung des kinästhetischen Gefühls
    • Streßabbau und psychophysische Entspannung
  • WANN:
  • Jederzeit Im ausgeruhten Zustand - die Tageszeit Ist nicht relevant 
  • WICHTIG ist die "mentale" Bereitschaft, die innere Zustimmung.
  • WIE: 
    • Zuerst GUT aufwärmen 
    • LANGSAM in die Dehnposition gehen
    • Ruhig weiteratmen dabei in den Körper "hineinhören”
    • Jede Muskelgruppe (Körperseite) allein dehnen
    • Externe Kontrolle - exakte Körperpositionierung
    • Interne Kontrolle - Muskeldehngefühl kontrollieren
    • Einatmen - Position halten - ausatmen - weiterdehnen
    • Kein Schmerz aber ein gutes Dehngefühl haben
    • Je nach Absicht unterschiedlich lange und unterschiedlich intensiv
    • IMMER 2-3 x dehnen
    • Langsam wieder aus der Dehnpositlon herausgehen
    Bei Anwendung von "Dehntechniken" Bescheid wissen und diese richtig anwenden.
    WIE OFT: Mindestens 3 x pro Woche, aber immer vor und NACH jedem Training.
    Bei therapeutischem Dehnen  TÄGLICH 2-3 Mal - LONG STRETCH mindestens 60 Sekunden
    Dehnen ist immer 
    die Funktionsumkehr der Muskulatur ! 
    Am Beispiel
    Bizeps   >>>>>
    Bizeps-Funktionen: 
    • Vorführen des Armes (Anteversion)
    • Beugung des Ellbogengelenkes (Flexion)
    • Beiziehen des Armes (lange Bizeps-Sehne)
    • Wegführen des Armes (kurze Bizeps-Sehne)
    • Drehung der Handfläche nach oben (Supination)
    Funktionsumkehr:
    • Zurückführen des Armes (Retroversion)
    • Streckung im Ellbogengelenk (Extension)
    • Wegführen des Armes (lange Bizeps-Sehne)
    • Beiziehen des Armes (kurze Bizeps-Sehne)
    • Drehung des Handrückens nach oben (Pronation)
    Spezielle
    Techniken
    Unter Ausnutzung von neurophysiologischen Gegeb- enheiten und mentalen Entspannungstechniken sind bessere Resultate erzielbar. Die Dehntechniken be- ruhen großteils auf noch nicht exakt nachweisbaren Theorien.
    DEHNÜBUNGEN
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    Dehnübungen 10
    Grundlagen des Dehnens
    Wirbelsäule
    Nacken / Hals / Trizeps / Bizeps
    Waden / Schienbein
    Adduktoren / Abduktoren / Hüfte
    Rücken / Schulter
    Brust
    Oberschenkel hinten / vorne
    Hüftbeuger / Hüftstrecker
    Handgelenke
    Erklärung der Bezeichnungen Die Befestigungspunkte eines Muskels werden - zur besseren Unterscheidung in Ursprung (U) und Ansatz (A) benannt 
    Ursprung (U) bedeutet die Befestigung des Muskels am unbeweglicheren Körperteil (z.B.: Rumpf)
    Ansatz (A) bedeutet die Befestigung des Muskels am beweglicheren Körperteil (z.B.: Arm)
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