Was ist TAI CHI CHUAN ?
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TAI CHI CHUAN 
ist Bewegungsmeditation, Heilgymnastik und Kampfkunst

Was bedeutet der Name TAI CHI CHUAN  ?

Es heißt (Tai Chi) "das höchste Prinzip" und (Chuan) "Faust”.
Tai Chi Chuan ist ein jahrhundertealtes Bewegungssystem, welches auf jahr- tausendalte gesundheitliche Erkenntnissen beruht. Tai Chi Chuan ist nicht nur ein, über Jahrhunderte gereiftes, komplexes und nahezu perfektes Bewegungssystem vorbeugender Gesundheitsübungen, sondern zugleich auch eine Kunst der natür- lichen und ästhetischen Bewegung und eine ideale Möglichkeit Entspannung zu üben, Streß abzubauen und eine Einheit von Körper, Geist und Seele herzustellen. Für unsere heutige schnelllebige Zeit ist das Tai-Chi-Training eine Investition in die "innere Fitness".

TAI CHI CHUAN kann man auf drei Grundlagen zurückführen:

1   Die taoistische Philosophie des Yin und Yang, das Gleichgewicht von oben und unten, hell und dunkel, stark und schwach usw., oder wie wir sagen, jedes Ding hat zwei Seiten. Jedoch erst die Dualität macht aus dem Tag den Tag und mit der Nacht schließt sich der Kreis. 

Das Yin & Yang Symbol zeigt, daß in jedem Glück auch bereits ein wenig Unglück steckt, aber auch in jedem Negativum etwas Positives zu finden ist. Es zeigt ganz einfach den Wandel der Dinge im Rhythmus des Universums. 
"Change is the essential process in the life of man".

2   Die chinesische Ganzheitsmedizin, deren empirische Erkenntnisse über Jahrtausende erfolgreich eingesetzt wurden und die im Gegensatz zu unserer modernen westlichen Reparaturmedizin ihr Hauptaugenmerk auf die Verhinderung einer Krankheit, also auf die Prävention aufbaut. Ein chinesischer Arzt bekam von seinen Klienten nur dann bezahlt, solange diese gesund waren, wenn sie krank wurden, stellten sie die Zahlung solange ein, bis sie wieder ihre Gesundheit erlangt hatten. So ist es kein Wunder, daß die chinesischen Ärzte Methoden und Übungen entwickelten, welche ihre Kunden ausführen mußten um sich gesund zu erhalten. Eine der Grundlagen des Tai-Chi sind die Qi-Gong-Übungen, welche mit Atmung und Bewegung den Energiefluß des Körpers regulieren sollen.

3   Die chinesischen Kampfkünste - bei uns als Kung-Fu bekannt - deren beide Hauptrichtungen, das Shaolin, der harte Kampfstil und Tai Chi, der sogenannte weiche, innere Stil sind. Viele der Bewegungen und Techniken dieser Kampfkünste sind auf die Beobachtung von Tierbewegungen und Kampftechniken der ver- schiedensten Tiere zurückzuführen (z.B. Schlange, Bär, Affe, Tiger, Kranich, u.v.a.).                                                                             weiter >